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KKH-Datenanalyse 2009–2019: Dramatischer Anstieg psychischer Erkrankungen bei Kindern
Die KKH-Datenanalyse zeigt einen starken, langjährigen Anstieg psychischer Diagnosen bei Kindern und Jugendlichen – lange vor der Pandemie.
Basisdaten
- Institution: KKH Kaufmännische Krankenkasse
- Zeitraum: 2009–2019 (10-Jahres-Vergleich)
- Stichprobe: 26.500 Kinder und Jugendliche (6–18 Jahre)
- Veröffentlichung: Oktober 2018
Kernaussagen
- Depressionen: +97% (2009–2019)
- Burnout bei 13–18-Jährigen: +114%
- Anpassungsstörungen: +72%
- Angststörungen: +45%
- Somatoforme Beschwerden steigen besonders bei 6–12-Jährigen (+36%)
“Der drastische Anstieg der Fälle zeigt, dass immer mehr Schüler Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung haben und ausgebrannt sind.”— Franziska Klemm (KKH-Psychologin)