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Deutsches Schulbarometer 2025/26: Jedes vierte Schulkind fühlt sich psychisch belastet

Die zweite Schülerbefragung des Deutschen Schulbarometers zeigt: Die psychische Belastung von Kindern steigt erstmals nach der Pandemie wieder – und die Schule selbst spielt dabei eine zentrale Rolle.

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Basisdaten

  • Institution: Robert Bosch Stiftung
  • Zeitraum: Befragung Mai 2025 (Erhebungszeitraum Ende 2024 bis Frühjahr 2025)
  • Stichprobe: ca. 1.500 Kinder und Jugendliche (8–17 Jahre) + jeweils ein Elternteil, repräsentativ
  • Veröffentlichung: März 2026

Kernaussagen

  • 25% der Schülerinnen und Schüler fühlen sich psychisch belastet (2024: 21%) – erster Wiederanstieg nach der Pandemie
  • Zwei Drittel erleben mindestens in einigen Unterrichtsstunden Überforderung
  • 61% sagen: An unserer Schule wird viel verlangt – 47% müssen auch am Wochenende lernen, um mitzukommen
  • 19% fühlen sich in der Schule fehl am Platz, 11% dort einsam – bei psychisch belasteten Kindern sind es 30%
  • Schulisches Wohlbefinden hängt zu rund 60% von Unterstützung durch Lehrkräfte, angemessenen Anforderungen und Klassenklima ab
  • Kinder aus Familien mit sehr niedrigem Einkommen sind mit 31% überdurchschnittlich oft belastet
“Auch wenn es dem Großteil der jungen Menschen in Deutschland gutgeht, ist der erneute Anstieg der psychischen Belastung ein Warnsignal, das wir nicht ignorieren dürfen.”
— Anna Gronostaj (Robert Bosch Stiftung)