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Chronischer Schlafmangel bei Jugendlichen: 12,5% betroffen

Die Studie belegt eine relevante Prävalenz chronischen Schlafmangels – mit deutlichen Geschlechterunterschieden.

Basisdaten

  • Institution: UKE Hamburg, DZSKJ
  • Zeitraum: Repräsentative Erhebung (2020)
  • Stichprobe: 998 Jugendliche (12–17 Jahre)
  • Veröffentlichung: Deutsches Ärzteblatt 2020

Kernaussagen

  • 12,5% der Jugendlichen leiden unter chronischem Schlafmangel
  • Mädchen: 18%, Jungen: 7,8%
  • Schlafdefizit besonders an Schultagen
  • Erhöhte Risiken für psychische Auffälligkeiten und Fehlzeiten
  • Früher Schulbeginn widerspricht dem biologischen Rhythmus
Unterricht findet biologisch gesehen mitten in der Nacht statt.
Prof. Till Rönneberg (Chronobiologie)